Aktuelle Situation und die jüngere Vergangenheit

Als wir im Verein anfingen, Gedanken für eine neue und zeitgemäße Homepage zu entwickeln, gab es noch kein Virus, das einen derart starken Einfluss auf das tägliche Leben und somit auch auf den Sport vorstellbar machte. Seit einem Jahr sind die Sportmöglichkeiten – insbesondere im Indoor-Bereich – sehr stark eingeschränkt. Wir hoffen, dass in 2021 der Sportbetrieb wieder sukzessive aufgenommen werden kann.

In der jüngeren Vergangenheit gab es einige Entscheidungen und Entwicklungen, die im Verein die Zukunft hoffnungsvoll aussehen lassen und künftigen Vorständen die Arbeit erleichtern können.

  • Der Verein steht trotz Corona-Pandemie und damit verbundenen Auswirkungen wirtschaftlich solide da. Die Mitgliederzahl pendelt nach der Auflösung des WestLB-Bankkonzerns, der eine Kündigungswelle im Betriebssport auslöste, seit Jahren um 850.
  • Der Erbbaurechtsvertrag für das Vereinsheim wurde Ende 2019 mit der Stadt verlängert und wird erst in 30 Jahren wieder Thema.
  • Mit Admir Kamberi (Ado), dem Pächter unserer Vereinsgaststätte, wurde ein neuer Pachtvertrag mit längerer Laufzeit geschlossen.
  • In Kevin Deden und seinem Trainerteam haben wir eine neue Tennisschule gefunden, die für erheblichen Zuwachs im Jugend- und Kindertennis sorgt.
  • Die in den letzten Jahren entstandene Kooperation auf freundschaftlicher Basis mit unserem Nachbarverein DJK TUSA 06 wird dazu führen, dass einige Sportmöglichkeiten im Verein verändert und vor allem verbessert werden. Hierzu werden wir wahrscheinlich in 2021 mehr sagen können.

Diesen Teil „Aktuelle Situation und die jüngere Vergangenheit“ werden wir künftig aktuell und variabel halten. Neuerungen werden zeitnah aufgenommen. In 2021 wird auch die nächste Mitgliederversammlung stattfinden. Informationen hierzu gibt es im 1. Quartal.

Unser Vereinsgelände bietet die folgende Sportmöglichkeiten:

  • Naturrasen-Fußballplatz mit Flutlichtanlage
  • Crosslaufstrecke mit verschiedenen Belägen
  • 100 m Tartanlaufbahn
  • Weitsprunggrube und Kugelstoßbahn
  • 2 Beach-Volleyballfelder
  • Boulebahn
  • 6 Tennisplätze
  • Gymnastikwiese und Gymnastikraum (Tischtennisplatte vorhanden)
  • 2 Kegelbahnen

Vorstand und Vorsitzende

1. Vorsitzender
2. Vorsitzender

Klaus-Peter Stege

Klaus-Peter.Stege@sv-gwr.de

1. Kassierer

Reinhold Barchet

Reinhold.Barchet@sv-gwr.de

2. Kassierer
Geschäftsführer
Jugendwart

Jochen Statwald

Jochen.Statwald@sv-gwr.de

Schriftführerin
Sozialwart

Weitere Ansprechpartner

Sportwart
Tennisschule

Kevin Deden

DTB B-Trainer

E-Mail: Kevin.Deden@gmx.de

Mobil: +49 178 7165435

Von den Gründungsjahren bis zur Neuzeit

1927 war das Jahr der Urgründung unseres Vereins, damals noch unter dem Namen Provinzial-Sportverein Grün-Weiß, aber noch ohne eigene Rechtsform. Der Sportbetrieb wurde aufgenommen von Angestellten der Provinzial-Lebensversicherungsanstalt mit dem Schwerpunkt Fußball.

1928 kam es zur ersten offiziellen Gründung mit Rechtsform. Der Verein schloss sich dem Verband der Betriebssportvereine an, hatte aber noch keinen eigenen Sportplatz.

Nach und nach traten Angestellte der Provinzial-Feuerversicherungsanstalt, der Landesbank, der Landesversicherungsanstalt und des Landeshauses dem Verein bei.

Das amtliche Interesse z.B. durch die Rheinische Provinzialverwaltung und die hohen Kosten für die Anmietung eines Sportplatzes bewirkten, dass der alte Verein liquidiert und ein neuer Verein gegründet wurde.

1930 am 25. Juni wurde die Neugründung des Vereins beschlossen. Ein als Sportplatz verwendbares Gelände wurde an der Kavalleriestraße auf dem heutigen Grundstück der Oberfinanzdirektion gefunden.

In der Folge gab es einige sportliche Erfolge bei den Leichtathleten; die Fußballer schafften den Aufstieg in die Bezirksklasse-

1934 verlor der Verein den Sportplatz an der Kavalleriestraße, da das Gelände von der Stadt verkauft und anderweitig genutzt wurde.

1935 erfolgte der Aufbau einer Fußball-Jugendmannschaft, die überwiegend aus Lehrlingen der Provinzial-Feuer- und -Lebensversicherungsanstalt bestand.

1936, im Jahr der Olympiade in Berlin, konnte von der Stadt ein Sportgelände in den schwarzen Bergen am Aachener Platz – dem heutigen Standort – gepachtet werden.

Es entstanden eine Hauptkampfbahn, Sprunggruben, Tennisplätze, eine Gymnastikwiese sowie ein Klubhaus, von dem aus man das gesamte Sportgelände überblicken konnte.

Im 2. Weltkrieg wurden das Klubhaus und die später angebaute Gymnastikhalle total zerstört. Viele Vereinsmitglieder kamen aus dem Krieg nicht zurück.

1947 am 10. September wurde mit behördlicher Unterstützung der neue Verein mit dem heutigen Namen „Sportverein Grün-Weiß-Rot 1930 e.V.“ gegründet. Die Vereinsfarben sind den Landesfarben des Bundeslandes NRW nachempfunden.

1950 wurde der in 1949 begonnene Neubau des Klubhauses fertiggestellt. Es gab zudem umfangreiche Überholungsarbeiten an den Sportanlagen.

1951 am 18. Juli wurde die Fertigstellung in Anwesenheit und unter der Schirmherrschaft des damaligen NRW-Ministerpräsidenten Dr. Karl Arnold mit einem Sportfest gefeiert.

In den Nachkriegsjahren waren es insbesondere die Handball- und später auch die Tennisabteilung, die mit ihren Mannschaften den Verein erfolgreich präsentierten.

Die Handballer haben bis in die 90er Jahre die Vereinsgeschichte stark mitgeprägt. Im Feldhandball wurden mehrere Aufstiege bis in die Landesliga geschafft, und auch später haben alle Mannschaften im Hallenhandball im Kreis Düsseldorf eine führende Rolle gespielt.

2002 kündigten die beiden Förderunternehmen und Mitgründer des Vereins, Provinzial und WestLB, den Mietvertrag für das Klubhaus und lösten die bis dahin zwischen den beiden Unternehmen bestehende Grundstücksgesellschaft auf. Mit maßgeblicher Unterstützung der beiden Häuser konnte der damals neugewählte Vereinsvorstand erreichen, dass dem Verein ab 01.01.2003 das Erbbaurecht für das Gelände des Klubhauses und die Rechte aus dem Gebrauchsüberlassungsvertrag bezüglich des übrigen Sportgeländes durch die Stadt übertragen wurden. Das Eigentum am Klubhausgelände wurde dem Verein von den beiden Häusern großzügig übertragen.

Mit dem Rückzug der Gründungsunternehmen konnte der Verein, der bis dahin fast ausschließlich für den Betriebssport der Häuser ausgerichtet war, nun auch Mitglieder aufnehmen, die nicht Mitarbeiter der Unternehmen waren.

2005 konnte nach einigen Renovierungs- und Pflegemaßnahmen, die mit Engagement und Eigeninitiative durchgeführt wurden, das 75-jährige Vereinsjubiläum gefeiert werden.

Die Stadt Düsseldorf stellte den Verein auf ihren Masterplan Sport mit der Aussicht auf umfangreiche Sanierung der Sportanlagen.

2009 wurde die gesamte Anlage – mit Ausnahme der gut erhaltenen Tennisplätze – saniert und modernisiert mit einem Kostenaufwand von über 650.000 Euro.

Der vorhandene Aschesportplatz wurde durch einen Naturrasenplatz mit Flutlichtanlage ersetzt. Zusätzlich erhielt der Verein eine Kurzstreckenlaufbahn mit Tartanbelag, eine Crosslaufstrecke, eine Weitsprunggrube und eine Kugelstoßbahn, eine Boulebahn sowie zwei Beach-Volleyballfelder.

2013 hatte der Verein noch ca. 1.250 Mitglieder. Mit der Auflösung des WestLB-Bankkonzerns gab es einen erheblichen Schwund, da viele Vereinsmitglieder mit einem Arbeitgeberwechsel auch den Standort Düsseldorf verlassen haben.

Neben dem Vereinssport gibt es im Verein aber immer noch viele Betriebssportgruppen aus den Provinzial-Häusern, den Rechtsnachfolgern der WestLB (z.B. Portigon AG), der Landesbank NRW und weiteren Tochterunternehmen.

Die Gastronomie in unserem Klubhaus mit umfassendem Speise- und Getränkeangebot trägt maßgeblich dazu bei, dass externe Gäste und fremde Personen den Weg in den Verein finden.